Ein stillender Vater

Emma und ich hatten nun bereits zum zweiten Mal eine Nacht mit Kiko, ganz ohne Yuriko. Natürlich ist das für Yuriko mit einigem Aufwand verbunden, da sie parallel zum Stillen etwas Milch für die Nacht abpumpen muss, zumindest für den ersten Teil der Nacht. Für die zweite Nachthälfte pumpt sie dann in der Nacht ab. Da sie dann auch nicht stillen muss, ist das kein Problem. Sie benutzt dazu eine einfache Handpumpe. Das ist entspannter, als die laute elektrische, die Heiko extra bei ebay ersteigert hatte. Auf diese Weise können Yuriko und Heiko auch mal wieder eine Nacht miteinander verbringen. Wir füttern Kiko dann mit der Flasche. Da gibt es extra so einen Aufsatz, wo Kiko richtig saugen muss, damit was rauskommt. Dadurch wird sie nicht von der Brust entwöhnt.

Interessanterweise können wir die eingefrorenen Muttermilchvorräte nicht verwenden, Kiko trinkt die aufgetaute Milch einfach nicht. Wenn wir sie damit versucht haben zu stillen, dann hält sie einfach still und schluckt nicht, obwohl sie Hunger hat. Die Milch läuft dann einfach aus ihrem Mund wieder raus. Sehr faszinierend, aber auch blöd, da wir so keine Notreserven haben. Ein echtes Gourmet-Kind :o).

Für Emma und mich ist es toll, dadurch mehr Zeit mit Kiko am Stück verbringen zu können, gemeinsam. Und jede_r von uns schläft zumindest eine halbe Nacht, da wir uns abwechseln mit dem Übers-Kind-wachen und Flasche geben. Es bringt mich Kiko auch noch mal ganz anders näher, wenn ich sie nicht einfach nur abgebe, wenn sie Hunger hat.

Ich finde uns alle ja so toll! :o)

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